OpenAI testet Werbung in ChatGPT: Das sollten Nutzer wissen

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OpenAI hat begonnen, Werbeanzeigen in ChatGPT zu testen. Das Pilotprojekt startete in den USA und wurde mittlerweile auf weitere Länder wie Großbritannien, Japan und Brasilien ausgedehnt. Wir fassen die wichtigsten Details zu den neuen Anzeigen, dem Datenschutz und den Plänen für die Zukunft für Sie zusammen.

Werbung in ChatGPT: Der aktuelle Stand

OpenAI testet seit Februar 2026 gezielt Werbeanzeigen in ChatGPT. Das Unternehmen verfolgt damit das Ziel, den kostenlosen Zugang zu leistungsstarken KI-Funktionen langfristig zu sichern. Nach ersten Tests in den USA wurde das Programm im Laufe des Jahres sukzessive ausgedehnt.

Mittlerweile sind die Anzeigen auch in Großbritannien, Mexiko, Brasilien, Japan und Südkorea verfügbar. Weitere Märkte sollen noch in diesem Jahr folgen. Unternehmen, die in ChatGPT werben möchten, können sich auf der offiziellen OpenAI-Anzeigenplattform für weitere Updates registrieren.

Wer sieht die Anzeigen und wie funktionieren sie?

Die Werbeanzeigen richten sich aktuell an eingeloggte erwachsene Nutzer der kostenlosen Free- und Go-Abonnements. Werbeinhalte werden den Nutzern auf Basis des Gesprächsthemas, vergangener Chats und früherer Interaktionen mit Anzeigen angezeigt. Bleibt ein Rezept gesucht, könnte beispielsweise eine gesponserte Einblendung zu Kochboxen oder Lebensmittellieferdiensten erscheinen.

Nutzer der Plus-, Pro-, Business-, Enterprise- und Education-Tarife bleiben von der Werbung ausgenommen. Auch Nutzer unter 18 Jahren sowie Konten mit sensiblen oder regulierten Themen wie Gesundheit oder Politik werden nicht mit Anzeigen versorgt.

Unabhängigkeit und Transparenz der Antworten

Eines der zentralen Versprechen von OpenAI ist die Unabhängigkeit der KI-Antworten. Die Werbeanzeigen beeinflussen demnach nicht die Antworten, die ChatGPT generiert. Gesponserte Inhalte sind klar als Werbung gekennzeichnet und optisch von den organischen Antworten getrennt.

Das Unternehmen betont, dass die Antworten stets danach optimiert werden, was dem Nutzer am meisten hilft. Die Auswahl erfolgt nach Relevanz, nicht nach wirtschaftlichen Interessen der Werbetreibenden.

Datenschutz und Kontrolle für Nutzer

Der Schutz der Privatsphäre steht im Mittelpunkt des Werbekonzepts. Werbetreibende erhalten keinen Zugriff auf Chat-Verläufe, Erinnerungen oder persönliche Details. Sie sehen lediglich zusammengefasste Informationen zur Leistung ihrer Anzeigen wie Aufrufe und Klicks.

Nutzer behalten die volle Kontrolle über ihre Werbeerlebnisse. Anzeigen können abgelehnt, Feedback gegeben und personalisierte Werbung jederzeit verwaltet werden. Mit einem einzigen Klick lassen sich zudem gespeicherte Werbedaten löschen.

Ausblick: Was plant OpenAI als Nächstes?

Das Pilotprojekt dient zunächst dem Lernen und der Optimierung. OpenAI will aus dem Nutzerfeedback schlau werden und die Werbung natürlich in das ChatGPT-Erlebnis integrieren. Langfristig sind weitere Werbeformate, Ziele und Kaufmodelle geplant.

Das Unternehmen verspricht, bei der Ausweitung der Werbung behutsam vorzugehen und stets die drei Grundprinzipien zu wahren: Unabhängige Antworten, private Unterhaltungen und echte Kontrolle für die Nutzer.

Quelle: https://openai.com/index/testing-ads-in-chatgpt

Dieser Inhalt wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Becker Julian